Etappe 10 in Google Earth

Sauerlach_Gmund.eps

Fakten

Land/Region: Bayern/ Alpenregion Tegernsee-Schliersee
Ausgangspunkt: Sauerlach
Schwierigkeitsgrad: Leicht
Länge: 39 km
Höchster Punkt: 780 m
Höhendifferenz: 180 m
Strecken-Beschaffenheit: Leicht hügeliges Gelände, ohne Anstrengung auf überwiegend asphaltierten, wenig belebten Straßen zu befahren.

Landschaftabendstimmung-am-seehamer-see

Das Gelände zwischen Warngau und Gmund ist ehemaliger Gletschereisrand und daher von dachwelligen Grundmoränen geprägt. Der Hofoldinger Forst dominiert als großes Waldgebiet. Typisch sind aber immer die altgewachsenen Dorfgemeinschaften wie Reitham, Einhaus oder Festenbach mit ihrer Tradition und weitgehend landwirtschaftlichen Schönheit.

Kulturwallfahrtskirche-allerheiligen

Auf der Strecke liegen drei „An-Halts-Punkte”: in Holzkirchen kann man sich am Kreuzungspunkt der alten Römerstraße eine Pause gönnen. Während bei Oberwarngau die Wallfahrtskirche Allerheiligen mit vielen Votivtafeln und drei Altarbildern des Münchner Barockmalers Johann Dengler eine (innere) Einkehr wert ist – seit Jahrhunderten ist sie Ziel von Wallfahrten und Bittgängern. Und als Drittes sollte man sich in Bergham die spätgotische Kleinkirche St. Valentin ansehen, 1523 erbaut und noch heute „erbaulich”.

Erholung und Wellnessbauernhof1

Für die kurze Erholung bietet sich das Mangfalltal an: Eine kurze Erfrischung in der quellfrischen Mangfall mitten in ihrem lieblichen Tal macht auch müde Radler-Wadeln wieder munter. In Holzkirchen sollte man sich für das Freizeitbad „ Batusa” etwas mehr Zeit nehmen. Und wer im Voralpenland lieber gleich länger Urlaub machen will, für den bieten sich unterwegs immer wieder zahlreiche Möglichkeiten für „Ferien auf dem Bauernhof”. Einfach auf die Schilder achten, anhalten und reinschauen…

Schmankerl

Wildspezialitäten, bayerische Brotzeiten oder Schweinshaxn – viele der Bauernhöfe liefern direkt in die Wirtshäuser. Qualität und Frische ist auch durch die Direktvermarkter garantiert.

Einkehrtipps am Wegesrand

Lohnendes am Wegrandhackensee1

Auch die längste Etappe auf der Via Bavarica Tyrolensis lohnt es sich zu verlängern. Zum Beispiel mit einem Abstecher auf den Aussichtsberg „Taubenberg” bei Warngau. Oder ins Orgelmuseum in Valley, der größten Orgelsammlung der Welt, im mittelalterlichen Alten Schloß. Oder ins Kulturzentrum „ Waitzinger Keller” in Miesbach. Oder in Holzkirchen entweder im Badeparadies am Hackensee oder am Pferdegestüt und Reitplatz in Thann absteigen und mal kurz „umsatteln”.